Die Allee im Park von Saint-Cloud, Henri Rousseau
Henri Rousseau
Die Allee im Park von Saint-Cloud
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Henri Rousseau

Die Allee im Park von Saint-Cloud, ca. 1908


Maße
46,2 x 37,6 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 404
Erwerbung
Erworben 1926
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

Im Alter von 41 Jahren gab Henri Rousseau seine Arbeit als Zollbeamter auf, um sich nur noch dem Malen zu widmen. Als Autodidakt entwickelte er einen Stil, der durch Verzerrungen sowie unstimmige Proportionen und Perspektiven charakterisiert ist. Winzige Menschen spazieren hier auf einer Allee mit gleichförmig aneinandergereihten Bäumen. In naiver Manier wird jedes Detail, gleich ob im Vorder- oder Hintergrund, ebenbürtig behandelt. Dank der Verschmelzung von Traumwelt und Realität in seinen Werken gilt Rousseau als einer der Wegbereiter des Surrealismus.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Allee im Park von Saint-Cloud
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert unten rechts: H. Rousseau

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1926

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
... Pauline Kowarzik (1852-1929), Frankfurt am Main
Verkauf an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, 1926.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

20.05.2020