Das Haus zur Distelblüte, Paul Klee
Paul Klee
Das Haus zur Distelblüte
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Paul Klee

Das Haus zur Distelblüte, 1919


Maße
34,5 x 29,5 cm
Material und Technik
Öl auf Karton
Inventarnummer
SG 1207
Erwerbung
Erworben 1961
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Ein Bild, viele Meinungen: Die Interpretation dieses Werkes ist so ambivalent wie der Symbolgehalt der Distelblüte. Im Volksglauben schützt die stachelige Pflanze vor Unheil, in der christlichen Ikonografie steht sie für das Leiden Jesu. Gleichzeitig verweist ihre spiralartige Form auf den Ursprung des Lebens. Fasziniert von einer jenseits der materiellen Welt liegenden Wirklichkeit, beschäftigte sich Klee in diesen Jahren mit grundsätzlichen Fragen der Kunst. In seinem Aufsatz "schöpferische Konfession" von 1920 fasst er sein Kunstverständnis in einer Maxime zusammen: "Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar."

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Das Haus zur Distelblüte
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Karton
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert am linken Bildrand mittig: Klee 1919 175.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum
Erwerbung
Erworben 1961

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Galerie Hans Goltz, München, Oktober-Dezember 1920
[Galerie Flechtheim, Düsseldorf
Paul Multhaupt (1884-1933), Düsseldorf, seit mindestens 1921
Ella (Lilly) Lange (1896-1989), Duisburg u.a., seit mindestens ca. 1927
vermutlich Kommission an Galerie Irmgard Burchard Tableaux, Zürich, ca. 1937, unverkauft
zurück an Ella Lange, ca. 1939 oder später
verkauft an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, Juni 1961.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

05.11.2018