Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, Ottilie W. Roederstein
Ottilie W. Roederstein
Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier
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Ottilie W. Roederstein

Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier, 1887


Maße
86,1 x 49,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 424
Erwerbung
Erworben 1927
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Großer Auftritt im kleinen Atelier: Mit selbstbewusster Bohemienattitüde sitzt ein Maler in dem kargen Raum Modell, in dem eine Palette wie das Wappen einer Zunft an der Wand hängt. Hier begegnen sich zwei Kollegen auf Augenhöhe: der uns unbekannte Porträtierte und die Porträtistin. 22-jährig reiste die Malerin Roederstein nach Paris und tat es damit vielen Künstlern ihrer Zeit gleich. In der männlich dominierten Künstlerszene wusste sich die junge Frau durchzusetzen. Sie nahm Unterricht bei Portrtämalern wie Jean Jacques Henner und stellte auch im Pariser Salon aus.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Bildnis eines Malers in einem Pariser Atelier
Maler
Entstehungsort
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert oben rechts: O. W. Roederstein Paris 1887
Bezeichnet unten rechts: m/Coll Altheim z f. Erg. 93
Werkverzeichnis
  • Rök 1999, WVZ Nr. 92
  • Jughenn, WVZ Nr. 1887-1

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1927

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 48C512 der Maler in Situationen, in denen er nicht arbeitet
  • 48B11 Werkstatt, Atelier des Künstlers (generell)
  • 31D14 erwachsener Mann
  • 31A2352 auf einer Erhebung sitzen
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Ottilie Roederstein
Schenkung an Wilhelm Altheim (1871-1914), Frankfurt am Main
...
verkauft durch die Kunsthandlung Alexander Haas, Frankfurt am Main, an die Stadt Frankfurt am Main, 1927.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

03.11.2020