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Arie de Vois

Maler

Geboren
ca. 1632 in Utrecht
Gestorben
1680 in Leiden

3 Werke von Arie de Vois

Biografie

Arie de Vois stammte aus einer Musikerfamilie: Sein Vater Alewijn de Voys folgte dem Großvater Pieter Alewijnszn. de Voys, Schüler des berühmten Jan Pietersz. Sweelinck, in die Laufbahn als Organist. Zunächst war er am Dom zu Utrecht angestellt, wo um 1632 sein Sohn Arie geboren wurde. 1636 übersiedelte die Familie nach Leiden, nachdem Alewijn de Voys die Stelle als Organist an der Pieterskerk angetreten hatte. Houbraken zufolge schickte er Arie zu Nicolaes Knüpfer nach Utrecht in die Lehre. Von dort ging er nach Leiden zurück und schloss seine Ausbildung bei Abraham van den Tempel ab. Am 16. Oktober 1653 wurde De Vois Mitglied der St. Lukasgilde. Bis in die 1660er Jahre hatte er insgesamt viermal das Amt des „hoofdman“ (Hauptmann) und zweimal das des Dekans inne. Seine Hochzeit mit der gleichfalls aus Leiden stammenden Marya van der Vecht fand am 5. Februar 1656 statt. Obgleich Houbraken berichtet, dass sie vermögend war und Arie de Vois deshalb in den nach der Eheschließung folgenden Jahren nur ein Bild malte, sind aus den 1660er Jahren zahlreiche Werke überliefert. Offenbar lebte die Familie jedoch über ihre Verhältnisse, denn wiederholt sind finanzielle Schwierigkeiten überliefert. Im Juli 1680 starb Arie de Vois in Leiden.

Personen, die mit Arie de Vois in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Arie de Vois gehört