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Rosemarie Trockel

Konzeptkünstlerin, Malerin, Bildhauerin, Videokünstlerin, Installationskünstlerin und Objektkünstlerin

Geboren
1952 in Schwerte

Biografie

Rosemarie Trockel wird 1952 in Schwerte geboren. Von 1974 bis 1978 studiert sie an der Werkkunstschule Köln Malerei. Seit den 1980er-Jahren arbeitet sie mit Malerei und Zeichnung, schafft Videos, Skulpturen und Objekte. Bekannt wird Trockel durch Werke, die sich mit feministischen Themen auseinandersetzen; sie übt damit auch Kritik an dem vornehmlich männlichen Kunstbetrieb. Mit Strickbildern und Strickobjekten, die typischerweise mit Frauenarbeit assoziiert werden, erfährt sie in dieser Zeit internationale Anerkennung. Das Rheinische Landesmuseum Bonn zeigt im Jahr 1985 ihre erste Museumsausstellung. Sie wird seither in wichtigen internationalen Museen in Einzelausstellungen wie dem Reina Sofia in Madrid, dem New Museum in New York oder der Serpentine Gallery in London gezeigt. Auf der 48. Biennale von Venedig 1999 ist sie die erste deutsche Künstlerin, die den deutschen Pavillon gestaltet; im Jahr 2013 erhält sie erneut diese Möglichkeit. Zudem nimmt sie in den Jahren 1997 und 2012 an der documenta 10 und 13 in Kassel teil. Trockel lebt und arbeitet in Köln.

Ein Werk von Rosemarie Trockel