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Théodule Ribot

Maler, Historienmaler, Genremaler, Porträtmaler, Stilllebenmaler, Blumenmaler, Radierer und Grafiker

Geboren
1823 in Saint-Nicolas-d'Attez
Gestorben
1891 in Colombes

Biografie

Der 1823 geborene Historien-, Genre- und Porträtmaler Théodule Ribot arbeitete ab 1845 im Atelier des bekannten Salonkünstlers Auguste Barthélemy Glaize in Paris. Er studierte regelmäßig die Alten Meister im Louvre und begeisterte sich insbesondere für die Arbeiten Goyas, Riberas, Zurbarans und Caravaggios. So steht sein Werk nicht nur malerisch in der Tradition dieser Helldunkelmalerei, sondern auch sein Interesse für das menschliche Leiden und für psychologische Porträts findet Anleihen bei seinen spanischen und italienischen Vorbildern. In den späten 1850er-Jahren begann Ribot, sich verstärkt realistischen Alltagsdarstellungen zuzuwenden. 1861 reüssierte er mit Genrebildern im Pariser Salon, die später mit Medaillen ausgezeichnet wurden. 1878 wurde Ribot Mitglied der Ehrenlegion. Danach zog er sich immer mehr aus dem Kunstbetrieb zurück, bis er 1891 in Colombes verstarb.

Ein Werk von Théodule Ribot

Personen, die mit Théodule Ribot in Verbindung stehen