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Jean François Millet

Maler, Grafiker und Zeichner

Geboren
1814 in Gréville-Hague (Weiler Gruchy)
Gestorben
1875 in Barbizon
Stilrichtung
Realismus

Biografie

Jean-François Millet wird 1814 in Gruchy in der Normandie geboren. 1836 nimmt er Zeichenunterricht bei Langlois Chèvreville und erhält ein Stipendium des Stadtrats von Cherbourg. 1837 wird er zum Studium an der École des Beaux-Arts in Paris zugelassen. Millet lernt bei Paul Delaroche. 1840 wird sein erstes Werk auf dem Pariser Salon gezeigt. 1847 zählen die Künstler Charles Jacque, Théodore Rousseau und Honoré Daumier zu Millets Freundeskreis. 1848 stellt er im juryfreien Salon das Bild "Ein Kornschwinger" aus, das sich der bäuerlichen Arbeit widmet. Das Gemälde wird vom Innenminister erworben, staatliche Aufträge folgen. 1849 zieht er nach Barbizon um. Im Gegensatz zu seinen Malerkollegen vollendet Millet seine Werke stets im Atelier. Ab den 1850er-Jahren erlernt er verschiedene drucktechnische Verfahren. Seine Werke werden von diversen Kunsthändlern gezeigt, diese vermitteln ihm auch internationale Ausstellungen in Brüssel, London und Boston. Ab Ende der 1860er-Jahre gewinnt die Landschaftsmalerei in seinem Werk an Bedeutung. 1867 wird er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. 1875 stirbt Millet in Barbizon.

2 Werke von Jean François Millet

Personen, die mit Jean François Millet in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Jean François Millet gehört