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Bernd Koberling

Maler und Zeichner

Geboren
1938 in Berlin
Stilrichtung
Neue Wilde

Biografie

Bernd Koberling wächst in Berlin auf. Von 1955 bis 1958 absolviert er im Funkturm-Restaurant eine Ausbildung zum Koch. Ab 1958 studiert er an der Berliner Hochschule für Bildende Künste Malerei in der Klasse von Max Kaus und unternimmt ausgedehnte Reisen nach Schweden, Lappland und England. Mit Manfred Laber, Johann A. Marxmüller und Josef K. Senft-Hohburg gründet Koberling 1960 die neoexpressionistische Künstlergruppe Vision. 1965 ist er mit einer Einzelausstellung in der Berliner Selbsthilfegalerie Großgörschen 35 zu Gast, in den Jahren darauf stellt er in der Galerie René Block (Berlin, 1966), der Galerie Michael Werner (Köln, 1969) und der Galerie Ursula Lichter (Frankfurt am Main, 1969, 1972) aus. Weitere Einzelausstellungen hat Koberling unter anderem im Haus am Waldsee, Berlin/Städtisches Museum Leverkusen Schloss Morsbroich (1978), im Bielefelder Kunstverein (1985), im Kunstverein Braunschweig (1986) und der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf (1991). Ab 1976 lehrt Koberling als Gastdozent an den Kunsthochschulen in Hamburg, Düsseldorf und Berlin, von 1981 an ist er Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, bis er 1988 an die Hochschule der Künste nach Berlin wechselt. Koberling ist in zahlreichen Gruppenausstellungen vertreten, darunter „Hommage à Lidice“ (Galerie René Block, Berlin, 1967), „14 mal 14“ (Staatliche Kunsthalle Baden-Baden, 1969), „Szene Rhein-Ruhr ’72“ (Museum Folkwang, Essen, 1972), „A New Spirit in Painting“ (Royal Acadamy of Arts, London, 1981), „Zeitgeist. Internationale Kunstausstellung Berlin 1982“ (Martin-Gropius-Bau, Berlin, 1982/83), „New Painting from Germany“ (Tel Aviv Museum of Art, 1983), „German Art in the 20th Century“ (Royal Acadamy of Arts, London, 1985), „Berlinart 1961–1987“ (The Museum of Modern Art, New York/San Francisco Museum of Modern Art, 1987/88) und der Wanderausstellung „Refigured Painting. The German Image 1960–1988“ (unter anderem Solomon R. Guggenheim Museum, New York, 1988). Retrospektiven seines Werks finden unter anderem in der Malmö Konsthall (2001), im Sprengel Museum Hannover (2013) und im Museum Küppersmühle für Moderne Kunst in Duisburg (2017) statt. Koberling ist 1969/70 Stipendiat der Villa Massimo in Rom und erhält 2006 den Fred-Thieler-Preis für Malerei.

Ein Werk von Bernd Koberling

Personen, die mit Bernd Koberling in Verbindung stehen

Gruppen und Institutionen, zu denen Bernd Koberling gehört