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Hans Hartung

Maler, Grafiker, Bildhauer, Zeichner und Fotograf

Geboren
1904 in Leipzig
Gestorben
1989 in Antibes

Ein Werk von Hans Hartung

Biografie

Hans Heinrich Ernst Hartung wird 1904 in Leipzig geboren. Ab 1917 erhält er privaten Malunterricht. 1924/25 besucht er die Staatliche Akademie für graphische Künste und Buchgewerbe zu Leipzig, zeitgleich studiert er Kunstgeschichte, Philosophie und Psychologie an der Universität Leipzig. 1925 geht er nach Dresden und schreibt sich an der Akademie der bildenden Künste ein. Ein Jahr später siedelt Hartung nach Paris über. Es folgen viele Reisen und Aufenthalte in Europa. Er lernt in Paris viele Künstler der Avantgarde kennen, unter ihnen Wassily Kandinsky und Joan Miró. 1939 wird Hartung Mitglied der Fremdenlegion und ist kurzzeitig in Nordafrika stationiert. 1942 flieht er nach Spanien; nach dem Krieg arbeitet er wieder in Paris. 1947 hat Hartung seine erste Einzelausstellung in der Galerie Lydia Conti in Paris, wo er unter anderem mit Willi Baumeister, Fritz Winter und Pierre Soulages Bekanntschaft macht. Um 1950 herum erfährt Hartung vermehrt international Beachtung. Er nimmt 1955 an der documenta 1 in Kassel teil und erhält 1960 den Großen Internationalen Preis für Malerei der Biennale in Venedig. 1964 reist er nach Spanien, Japan und in die USA. Hartung gilt als ein Hauptvertreter des europäischen Informel. Er stirbt 1989 in Antibes.

Personen, die mit Hans Hartung in Verbindung stehen