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Nicolas Guibal

Maler und Zeichner

Geboren
1725 in Lunéville
Gestorben
1784 in Stuttgart

Biografie

Guibal war zunächst Schüler seines Vaters, des Bildhauers Barthélmy Guibal, bevor er sich endgültig der Malerei zuwandte und von 1740-45 in Paris im Atelier von Ch.-J. Natoire arbeitete. Schon bald darauf kam er nach Stuttgart, wo die Pläne des jungen Herzogs Carl Eugen von Württemberg für seine Residenzen auch auswärtigen Künstlern Anreiz boten. Guibal gewann schnell die Gunst des Fürsten, der ihn zur weiteren Ausbildung für die Jahre 1752-54 nach Rom schickte. Dort sollte die Zusammenarbeit mit Anton-Raphael Mengs für den Maler entscheidend werden. Mengs Rückgriff auf Raphael und die Antike sowie seine eklektizistische Verarbeitung der Vorbilder galten Guibal als nachahmungswürdig und haben seine künstlerische Arbeit nachhaltig beeinflusst. Nach Stuttgart zurückgekehrt, wurde Guibal 1755 zum Hofmaler ernannt und an allen wichtigen Ausstattungen wie der Schlösser in Ludwigsburg und Stuttgart beteiligt. Seit 1774 war er Lehrer an der Hohen Karlsschule, seit 1776 dort Professor.

Die enge Verpflichtung Guibals gegenüber Mengs zeigt sich auffällig in seinen Bildnissen und Detailstudien, doch in den Entwürfen für Deckengemälde kommt sein in Frankreich geprägtes Verständnis für großflächige Dekorationen zum Ausdruck.

7 Werke von Nicolas Guibal

Personen, die mit Nicolas Guibal in Verbindung stehen