Zirkuswagen, Max Beckmann
Max Beckmann
Zirkuswagen
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Max Beckmann

Zirkuswagen, 1940


Maße
86,3 x 118,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 1127
Erwerbung
Erworben 1951
Status
Ausgeliehen

Texte

Über das Werk

Eingesperrt wie die beiden Tiger im Käfig drängen sich im beengten Raum eines Artistenwagens verschiedene Zirkusgestalten. Das finstere Gesicht in der Mitte trägt Beckmanns eigene Züge. Wie schützend liegt vor ihm eine Wahrsagerin, die eine zwergwüchsige Figur mit einer Laterne anblickt. Links versucht ein Akrobat, über eine Dachluke in die schwarze Nacht zu fliehen. Der Dompteur mit der Peitsche scheint alle Anwesenden zu bewachen. Die Szene spiegelt die bedrückende Situation des Malers in der Isolation des holländischen Exils wider.

Audio

  • 00:59
    Basisinformationen
  • 02:18
    Fokus Kunstgeschichte

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Zirkuswagen
Maler
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: Beckmann A 40

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1951

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 43A36 Zirkus
  • 41AA192 Wohnwagen - AA - Profanarchitektur. Innenräume
  • 61B2(BECKMANN,Max)11(+51) historische Person (BECKMANN,Max) - Porträt einer historischen Person (BECKMANN,Max) (BECKMANN,Max) (+ Kopf (BECKMANN,Max) (Porträt))
  • 48B3 Porträt, Selbstporträt eines Künstlers
  • 31A235 sitzende Figur
  • 31AA2364 auf der Seite liegen; mit aufgerichtetem Oberkörper und auf einen Arm gestützt - AA - weibliche Figur
  • 31A231 stehende Figur
  • 31A2723 klettern
Sekundär
Assoziativ

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Max Beckmann (1884-1950), Amsterdam
Galerie Günther Franke, München, 1941
verkauft an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, April 1951.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

05.11.2018