Wasserturm in Hermsdorf, Max Beckmann
Max Beckmann
Wasserturm in Hermsdorf
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Max Beckmann

Wasserturm in Hermsdorf, 1909


Maße
92,2 x 81,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 476
Erwerbung
Erworben 1931
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 9

Texte

Über das Werk

Mit dickem Farbauftrag und sichtbaren Pinselspuren skizzierte Beckmann den Wasserturm des Berliner Stadtteils Hermsdorf, wo er von 1907 bis 1910 lebte. Die hellen Farben und der lockere Pinselstrich zeigen sein Interesse an der Malerei des Impressionismus. Der im Bau befindliche Turm erhebt sich auf einer Anhöhe neben einem Kiefernwald. Die Streben des Baugerüsts erzeugen ebenso wie die schlanken Bäume eine aufwärtsstrebende Dynamik. Auch daher erinnert das Motiv an den „Turmbau zu Babel“. Das liegt nahe, weil sich Beckmann in dieser Zeit häufig mit biblischen Themen beschäftigte.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Wasserturm in Hermsdorf
Maler
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Bezeichnet und datiert oben rechts: HBSL 09.
Werkverzeichnis
  • Göpel 2021, Nr. 108

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1931

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Assoziierte Personen und Institutionen
Assoziierte Quelle
  • Bibel, Altes Testament, Genesis 11,1-9

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Max Beckmann (1884-1950), Berlin
verkauft an Henry Bernhard Simms (1861-1922), Hamburg, ca. 1914
vererbt an Gertrud Simms (1873-1973), Hamburg, 1922
Verst. Kunstsalon Paul Cassirer/Hugo Helbing, Berlin, 14. November 1930, Nr. 4, unverkauft
Kunsthandlung Suther, Frankfurt
verkauft als Überweisung des Direktors Georg Swarzenski (1876-1957) an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main. 1931.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

Bezug zu anderen Werken

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Letzte Aktualisierung

22.11.2022