Terror I, Arno Rink
Arno Rink
Terror I
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Arno Rink

Terror I, 1973


Künstler
60 x 73 cm
Material und Technik
Öl auf Holz
Inventarnummer
2328
Erwerbung
Erworben 2010 als Schenkung von Fritz und Waltraud Mayer
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Polizisten prügeln brutal zwei Menschen nieder, vermutlich Demonstranten. Ein Schuh rechts im Bild verweist auf einen malträtierten Mann. In der Diktion der ostdeutschen Kunstgeschichte steht das Bild für eine Zeit, in welcher „der Terror gesellschaftlicher Randgruppen [ebenso] wie die Brutalität staatlicher Polizeigewalt in kapitalistischen Ländern immer mehr eskalierte“. Heute ist das Gemälde nicht mehr politisches Instrument, vielmehr allgemeingültiges Symbol. Gleichwohl bleibt es ein Aufruf zur Humanität und wirft die Frage auf, wie frei die Kunst in der DDR wirklich sein konnte.

Über die Erwerbung

Das Frankfurter Ehepaar Fritz und Waltraud Mayer übergab 2008 dem Sammlungsbereich Gegenwartskunst im Städel aus seiner Privatsammlung wichtige Werke bedeutender Maler der DDR wie Wolfgang Mattheuer, Werner Tübke und Arno Rink. Damit konnte eine erhebliche Lücke in der Museumssammlung geschlossen werden. Begleitet wurde die Schenkung von einer herausragend großzügigen Spende für die Städel-Erweiterung sowie der Ankündigung, auch zukünftig den Städelschen Museums-Verein zu unterstützen.

Audio

  • Basisinformationen
    01:59
  • Das etwas andere Hörerlebnis „Reiz des Bösen“
    00:09
  • Das etwas andere Hörerlebnis „Reiz des Bösen“ (Die männliche Perspektive)
    01:30
  • Das etwas andere Hörerlebnis „Reiz des Bösen“ (Die weibliche Perspektive)
    01:22

Werkdaten

Werkinhalt

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024