Studie zum Diogenes der "Schule von Athen", Raffael
Raffael
Studie zum Diogenes der "Schule von Athen"
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Raffael

Studie zum Diogenes der "Schule von Athen", ca. 1508 – 1510


Blatt
245 x 284 mm
Material und Technik
Silberstift auf beigem, rosa-hellviolett grundiertem Papier, an den Rändern oben und unten rechts Segmente vor der Grundierung gezogener Zirkelkreise
Inventarnummer
380
Objektnummer
380 Z
Erwerbung
Erworben 1850 aus der Sammlung König Wilhelms II. der Niederlande für das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Dieses Blatt zeigt, wie akribisch Raffael sich mit dem Problem der realistischen Körperperspektiven befasst hat, als er an den Vorbereitungen für das Fresko „Die Schule von Athen“ arbeitete. Dieses Wandbild befindet sich in den sogenannten „Stanzen des Raffael“ – Gemächer im päpstlichen Palast in Rom, die der Künstler und seine Schule ausmalten – und gehört zu seinen komplexesten Werken. Die Blickwinkel und Proportionen der zahlreichen Protagonisten mussten bei dem zentralperspektivisch konzipierten Gemälde passgenau sitzen, um den realistischen Raumeindruck zu stutzen. Für die Aktstudie posierte wahrscheinlich ein Werkstattmitarbeiter. Um sich einen wirklichkeitsnahen, lebendigen Körper anzueignen, wiederholte der Künstler einzelne Details neben der Hauptzeichnung. Die Ergebnisse hat er später ohne weitere Änderungen in das Fresko übernommen. Beim Betrachten der Skizze gewinnt man einen Eindruck von der Sicherheit, mit der Raffael zeichnete. Man sieht, wie zügig und frei er die Linien zog, wie er mal ganz leicht schraffierte, mal etwas fester aufdrückte.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Studie zum Diogenes der "Schule von Athen"
Zeichner
Entstehungsort
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Silberstift auf beigem, rosa-hellviolett grundiertem Papier, an den Rändern oben und unten rechts Segmente vor der Grundierung gezogener Zirkelkreise
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Nachträgliche Beschriftung
Unten rechts Reste einer Beschriftung (mit der Feder in Schwarz), unten linkes Trockenstempel der Sammlung Thomas Lawrence, London (Lugt 2445); verso Stempel des Städelschen Kunstinstituts, Frankfurt am Main (Lugt 2356)
Wasserzeichen
  • Nicht geprüft
Werkverzeichnis
  • Joannides 1983.190.232
  • Knab/Mitsch/Oberhuber 1983.350

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1850 aus der Sammlung König Wilhelms II. der Niederlande für das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär

Bezug zu anderen Werken

  • Alle
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  • Bildelemente
  • Assoziation
  • Stimmung
  • Wirkung
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Letzter Import

03.05.2018