Selbstbildnis, Johannes Grützke
Johannes Grützke
Selbstbildnis
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Johannes Grützke

Selbstbildnis, 23. Juli 1979


Blatt
1000 x 1065 mm
Material und Technik
Pastellkreiden in Schwarz, Rosa, Hellgelb, Hellblau und Weiß, teilweise gewischt, Spuren einer Begrenzungslinie in Grafit an der rechten Kante, auf braunem Packpapier mit sechs Brandfehlstellen mit Schmauchspuren am unteren Rand
Inventarnummer
17623
Objektnummer
17623 Z
Erwerbung
Erworben 2017
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

1979 erhielt Johannes Grützke den Auftrag für die Anfertigung des Altargemäldes "Christus mit dem ungläubigen Thomas" für die Schlosskapelle in Gifhorn (Niedersachsen). Das Gemälde bereitete er mit mehreren Zeichnungen vor, unter anderem mit diesem großformatigen Pastell. Als Modell diente ihm sein eigenes Spiegelbild. Allerdings stellt Grützke seinen Körper unversehrt, ohne die Wundmale Christi dar. Stattdessen weist das von ihm verwendete Papier an der unteren Kante ‚Verletzungen‘ in Form von Brandmalen auf. Die hellen Pastellkreiden heben sich von dem getönten Bildträger ab. Mit Hell-Dunkel-Kontrasten untersuchte der Künstler Lichteffekte und die plastische Wirkung des dargestellten Körpers.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Selbstbildnis
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Pastellkreiden in Schwarz, Rosa, Hellgelb, Hellblau und Weiß, teilweise gewischt, Spuren einer Begrenzungslinie in Grafit an der rechten Kante, auf braunem Packpapier mit sechs Brandfehlstellen mit Schmauchspuren am unteren Rand
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Monogrammiert und datiert oben rechts (mit schwarzer Kreide): J.G. 23.7.1979
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2024
Erwerbung
Erworben 2017

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 48C513(+2) Porträt, Selbstporträt eines Malers (+ein Künstler in Situationen, in denen er nicht arbeitet)
  • 61B2(GRÜTZKE, Johannes)11(+52) Johannes Grützke - Porträt einer historischen Person (+ Brustbild)
  • 31D14 erwachsener Mann
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Johannes Grützke (1937-2017), Berlin
Kunsthandel Deutschland
verkauft an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 2017.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

10.04.2024