Olympia: Kopf der Braut Deidameia vom Westgiebel des Zeustempels, Walter Hege
Walter Hege
Olympia: Kopf der Braut Deidameia vom Westgiebel des Zeustempels
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Walter Hege

Olympia: Kopf der Braut Deidameia vom Westgiebel des Zeustempels, 1935


Blatt
29,8 x 23,9 cm
Passepartout
51,2 x 38,4 cm
Material und Technik
Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier
Inventarnummer
St.F.100
Erwerbung
Erworben 2011 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Im Auftrag des Archäologen Gerhardt Rodenwaldt nahm Walter Hege zu Forschungszwecken Gipsabgüsse griechischer Skulpturen aus der Antikensammlung der Berliner Universität auf. 1935 schickte ihn das deutsche Olympiakomitee nach Griechenland. Ein Jahr später erschien Olympia nach Akropolis (1930) als zweiter Band in der Reihe Griechische Tempel des Deutschen Kunstverlags und wurde an die Teilnehmenden der Olympischen Sommerspiele von Berlin verteilt. Die Bilder Heges vergegenwärtigen das antike Idealbild und fanden in der nationalsozialistischen Propaganda großen Anklang. Die Rückbesinnung auf die Antike ist auch in Heges heroisierenden Aufnahmen neoklassizistischer Großbauten zu beobachten, mit denen sich der Nationalsozialismus in die antike Tradition stellte und den eigenen Ewigkeitswert betonte.

Werkdaten

Werkinhalt

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Letzte Aktualisierung

14.05.2024