Ohne Titel, Bernard Schultze
Bernard Schultze
Ohne Titel
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Bernard Schultze

Ohne Titel, ca. 1948


Blatt
209 x 297 mm
Material und Technik
Bleistift auf leicht gelblichem Velinpapier
Inventarnummer
17158
Objektnummer
17158 Z
Erwerbung
Erworben 2013 als Schenkung von Esther Hess
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Nachdem Bernard Schultze aus dem Krieg zurückgekehrt war, zog er 1947 nach Frankfurt am Main. Dort dürfte um 1948 diese surrealistisch anmutende Bleistiftzeichnung entstanden sein, die ein fantastisches Wesen in einer weiten Traumlandschaft zeigt. Inspiriert durch Wols (Städel Museum, Inv. Nr. SG 3385) löste sich Schultze in den folgenden Jahren zunehmend von figürlichen oder gegenständlichen Darstellungen. Seine Bilder wurden immer mehr von dichten Geflechten sich weit verzweigender Linien und von geschichteten Farbspuren dominiert, wie etwa in der Zeichnung für das Buch "Quadriga" (Städel Museum, Inv. Nr. SG 4150B).

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Ohne Titel
Zeichner
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Bleistift auf leicht gelblichem Velinpapier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Verso bezeichnet rechts (mit Bleistift): Zehn Jahre nach / viel besser / auch in größerem Format / auch [durchgestrichen] mit Feder aus-/geführt
Wasserzeichen
  • Nicht vorhanden

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 2013 als Schenkung von Esther Hess

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 0 abstrakte, ungegenständliche Kunst
  • 47D(+0) Maschinen; Maschinenteile; Werkzeuge und Arbeitsgeräte (+ Variante)
  • 41E(+0) Stilleben mit verschiedenartigen Gegenständen (+ Variante)
  • 25I12 Prospekt einer Stadt, Stadtpanorama, Silhouette einer Stadt

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Schenkung des Künstlers an Esther Hess
Schenkung an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 2013.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Kontakt

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Letzte Aktualisierung

11.08.2020