Man bettelt vergeblich an der Tür eines Tauben, Johan Wierix, nach Pieter Bruegel d. Ä.;  Umkreis
Johan Wierix, Pieter Bruegel d. Ä.
Man bettelt vergeblich an der Tür eines Tauben
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Johan Wierix
nachPieter Bruegel d. Ä. Umkreis

Man bettelt vergeblich an der Tür eines Tauben, ca. 1568

Aus der Folge „Flämische Sprichwörter“


Blatt
374 x 268 mm
Platte
Durchmesser: 178 mm
Material und Technik
Kupferstich auf Büttenpapier
Inventarnummer
63723
Objektnummer
63723 D
Erwerbung
Erworben 1920
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Neben dem Hinweis auf vergebliches Tun, lenkt der Kupferstich den Blick auf ein soziales Phänomen der Bruegel-Zeit: Vor der Tür steht kein Kranker oder Obdachloser, sondern ein Bettelmönch. Die Almosen, die er sammelt, werden von anderen dringender benötigt, so kritisiert es schon Erasmus von Rotterdam in seinem Lob der Torheit. Die Aktualität des Themas zeigt sich in der weiten Verbreitung des Motivs, das auch in den Emblembüchern (Sammlungen von Sinnbildern) zu finden ist.

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Letzte Aktualisierung

19.06.2026