L'Aube, Henri de Toulouse-Lautrec
Henri de Toulouse-Lautrec
L'Aube
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Blatt
620 x 800 mm
Material und Technik
Lithografie in Blau auf Velinpapier
Inventarnummer
67090
Objektnummer
67090 D
Erwerbung
Erworben 1975 als Schenkung von Hedwig und Helmut Goedeckemeyer, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

Über die Kunstzeitschrift L’Aube (Das Morgengrauen) ist wenig bekannt. Toulouse-Lautrecs Plakat von 1896 zeigt eine Szene aus der Morgendämmerung; ein Karren mit armen Menschen zieht vorbei wie eine schicksalhafte Allegorie. Der Schein der Straßenlaterne verwandelt das Pferd in ein Fabelwesen. Mit einfachen Mitteln und nur zwei Druckplatten ist das Zwielicht getroffen. Neben Pinsel und Kreide setzte der Künstler auch die „Crachis“-Technik ein, bei der mit einer farbgesättigten Bürste und einem Sieb eine Flächenstruktur aus feinen Spritzern erzeugt wird.

Über die Erwerbung

Unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg begann der Frankfurter Kunstkenner und Bibliophile Helmut Goedeckemeyer (1898–1983) eine der größten Privatsammlungen zur Druckgrafik von Käthe Kollwitz aufzubauen. Ergänzend erwarb er französische und deutsche Grafik des ausgehenden 19. Jahrhunderts, illustrierte Bücher von Max Slevogt oder Alfred Kubin sowie Kleinplastik von unter anderem Aristide Maillol. Im Ganzen umfasste die Sammlung mehr als 5.000 Werke. Dem Städel Museum war Goedeckemeyer seit den 1920er-Jahren eng verbunden. Ab 1959 war er mit seiner Frau Hedwig Mitglied im Städelschen Museums-Verein. Die Stadt Frankfurt erwarb 1964 die Kollwitz-Sammlung für die Städtische Galerie. Schenkungen an die Graphische Sammlung ergänzte 1970 die Übergabe von Honoré Daumiers „Ratapoil“ (Inv.-Nr. St.P391).

Werkdaten

Werkinhalt

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024