Große Tänzerin, Edgar Degas
Edgar Degas
Große Tänzerin
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Edgar Degas

Große Tänzerin, 1900 – 1910 (ca. 1919)


Maße
53,2 x 38,0 x 20,0 cm
Material und Technik
Bronze
Inventarnummer
SGP63
Erwerbung
Erworben 1926
Status
Ausgestellt, Sonderausstellungen

Texte

Über das Werk

Im Atelier zwischen Staub und allerlei Utensilien fanden Degas' Erben nach seinem Tod zahlreiche Statuetten, in denen der Künstler Posen von Tänzerinnen festgehalten hatte - vermutlich als Studien. Diese Figur balanciert mit erhobenem Bein ihr Gleichgewicht aus. Ihre Haltung ist keine Tanzattitüde, sondern eine Trainingspose. Künstlerisches Interesse an Bewegung zeigt sich auch im Licht- und Schatten-Spiel der unruhigen Oberfläche des posthumen Bronzegusses, der noch Spuren der Wachsmodellierung aufweist. Dass Degas nie als Bildhauer ausgebildet wurde, erlaubte ihm einen freieren, unakademischen Umgang mit Skulptur.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Große Tänzerin
Bildhauer
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Bronze
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Degas; CIRE PERDUE A. A. HEBRARD; 23/O

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1926

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
  • 48C8422 Tänzerin
  • 31A262522(+89) auf einem Bein stehen, das andere Bein dahinter von einer Hand (den Händen) gehalten (+nackter Mensch)

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
... Galerie Flechtheim und Kahnweiler, Frankfurt am Main
verkauft an die Städtische Galerie, Frankfurt am Main, Juli 1926.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzter Import

20.05.2020