Gesellschaft im Ratskeller in Halle an der Saale, Max Beckmann
Max Beckmann
Gesellschaft im Ratskeller in Halle an der Saale
Nach oben

Max Beckmann

Gesellschaft im Ratskeller in Halle an der Saale, 29. November 1916


Blatt
140 x 212 mm
Material und Technik
Feder in Schwarz auf Papier
Inventarnummer
SG 2962
Objektnummer
SG 2962 Z
Erwerbung
Erworben 1950/1951 aus der Sammlung Ugi und Fridel Battenberg für die Städtische Galerie, Frankfurt am Main
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Gesellschaft im Ratskeller in Halle an der Saale
Zeichner
Entstehungsort
Entstehungszeit
Objektart
Material und Technik
Feder in Schwarz auf Papier
Material
Technik
Geografische Einordnung
Entstehungsgrund
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Bezeichnet oben rechts (mit der Feder in Schwarz): Halle a/Saale der Ratskeller; verso ein Briefkopf des Ratskellers Halle a. S. 29. Nov 1916 sowie eine briefliche Mitteilung Max Beckmanns an die Battenbergs: Ihr lieben Battenbergs. Soeben lese ich im Berliner Tagesblatt, dass die Volkszählung in den meisten Fällen von den Brotkommissaren vorgenommen wird. Da wir nun wegen meiner kleinen Reise verabsäumt haben mich abzumelden könnte das bei den Würstchen der Brotkommissare (die dieses vornehmen, wie es in der Zeitung steht) von diesen bemerkt werden, daß eine Person fehlt. Ich hätte mich dann aber abmelden müssen. Ihr müßt mich aber doch mit einschreiben. Es wird nicht anders gehen. Ich bin geb. am 12.2.84 in Leipzig, in Straßburg stationiert als freiw. Krankenpfleger und nach Frankfurt zur Spezialbehandlung beurlaubt zur Wiederherstellung meiner Gesundheit. Garnisonsdienstfähig als militärischer Grad. Beruf Kunstmaler. Meine Frau Minna, geb. Tube am 5. Juni 81 in Metz. Peter 1. Okt. 07 [sic!] in Hermsdorf Berlin, Religion lutherisch. – Ihr könnt das ruhig tun, denn ich bin ja völlig in Ordnung und gedeckt mit meinen Papieren. Es ist wohl unbedingt notwendig, da sonst große Unannehmlichkeiten [... beschnitten]; bezeichnet am Rand: habe ich nur für den Fall, dass es unbedingt notwendig ist mit angegeben. Ich habe mir eben noch mal überlegt. Es ist unbedingt notwendig.
Nachträgliche Beschriftung
Verso bezeichnet (mit Bleistift): Zeichnung mit Brief
Verso mittig links Stempel der Städtischen Galerie, Frankfurt am Main (Lugt 2371), mit zugehöriger Inventarnummer
Wasserzeichen
Werkverzeichnis
  • Wiese 1978.209.350

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Eigentümer
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1950/1951 aus der Sammlung Ugi und Fridel Battenberg für die Städtische Galerie, Frankfurt am Main

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung

Iconclass

Primär
  • 43B31 Gasthaus, Kaffeehaus, Kneipe etc.
  • 31B521 Alkoholiker, Trinker, Säufer

Mehr zu entdecken

Kontakt

Haben Sie Anregungen, Fragen oder Informationen zu diesem Werk?

Letzter Import

26.11.2018