Entwurf für das Hochaltarbild der Augustinerkirche in Antwerpen, Rückseite: zwei Reiterkämpfe, Peter Paul Rubens
Peter Paul Rubens
Entwurf für das Hochaltarbild der Augustinerkirche in Antwerpen, Rückseite: zwei Reiterkämpfe
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Ausführung

Peter Paul Rubens: Hochaltarbild für die Augustinerkirche in Antwerpen, 1628, Öl auf Leinwand, 564 x 401 cm, Inv.-Nr. IB1958.001, Koninklijk Museum voor Schone Kunsten, Antwerpen

Peter Paul Rubens

Entwurf für das Hochaltarbild der Augustinerkirche in Antwerpen, Rückseite: zwei Reiterkämpfe, 1628


Gesamtmaß
64,0 x 49,2 x min. 0,5 cm
Tiefe max
0,5 cm
Material und Technik
Öl auf Eichenholz
Inventarnummer
464
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel
Status
Ausgestellt, 2. Obergeschoss, Alte Meister, Raum 6

Texte

Über das Werk

Rubens entwickelte viele seiner großen Gemäldeaufträge in einer Reihe von Skizzen. Diese doppelseitig bemalte Tafel diente um 1627/28 der Vorbereitung des Hochaltarbildes der Augustinerkirche in Antwerpen. Mehrere Einzelstudien wurden erstmals in der Frankfurter Skizze zur Gesamtkomposition zusammengefasst. Die durch eine später aufgeklebte Holzleiste stark beschädigte Skizze einer Löwenjagd bereitete ihrerseits jenen Gemäldezyklus vor, den Rubens seit 1628 für Maria de’ Medici zur Verherrlichung König Heinrichs IV. von Frankreich ausführte.

Über die Erwerbung

Zwar war das Sammeln von Kunst im Frankfurt des 18. Jahrhunderts in wohlhabenden bürgerlichen Kreise verbreitet, doch nur im Falle des Bankiers und Gewürzhändlers Johann Friedrich Städel (1728−1816) mündete die private Kunstsammlung in ein öffentlich zugängliches Kunstinstitut: das Städel Museum. Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass seine Sammlung „angehenden Künstlern und Liebhabern an bestimmten Tagen und Stunden unter gehöriger Aufsicht zum Gebrauch und Ansicht ganz frey und unentgeltlich geöffnet werde.“ Und er fügte den Wunsch hinzu, „dass in Zukunft dieses Institut durch Beiträge, Vermächtnisse und Geschenke anderer Kunstliebhaber und Unterstützer der schönen Künste vermehrt werde.“

Audio & Video

  • Basisinformationen
    01:05
  • Fokus Material
    02:38
  • KunstIStück – Peter Paul Rubens: Die mystische Vermählung der Heiligen Katharina (Entwurf)
    Sammlungshighlights des Städel Museums in unterhaltsamen und informativen Filmen – das sind die Kunst|Stücke. Entdecken Sie spannende Details zu Kunstwerken aus ungewöhnlichen Blickwinkeln in unter zwei Minuten. Peter Paul Rubens: Die mystische Vermählung der Heiligen Katharina (Entwurf), 1628, Städel Museum, Frankfurt am Main https://sammlung.staedelmuseum.de/de/werk/die-mystische-vermaehlung-der-heiligen-katharina#yt

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Entwurf für das Hochaltarbild der Augustinerkirche in Antwerpen, Rückseite: zwei Reiterkämpfe
Maler
Rückseite
Zwei Reiterkämpfe
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Eichenholz
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Am unteren Bildrand von rechts nach links Maßstriche und Ziffern von 1 bis 12

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 11F611 Sacra Conversazione
  • 11HH(CATHERINE)34 die mystische Vermählung der hl. Katharina von Alexandrien mit Christus: das Christuskind steckt ihr einen Ring an den Finger
  • 11H(PETER)0 der Apostel Petrus, erster Bischof von Rom; mögliche Attribute: Buch, Hahn, (umgekehrtes) Kreuz, Krummstab mit drei Querbalken, Fisch, Schlüssel, Schriftrolle, Schiff, Tiara - ein männlicher Heiliger, der in einer Gruppe dargestellt ist
  • 11H(PAUL)0 der Apostel Paulus (von Tarsus); mögliche Attribute: Buch, Schriftrolle, Schwert - ein männlicher Heiliger, der in einer Gruppe dargestellt ist
  • 11H(JOHNTHEBAPTIST)0 Johannes der Täufer - ein männlicher Heiliger, der in einer Gruppe dargestellt ist
  • 11H(GEORGE) der Kriegerheilige und Erzmärtyrer Georg (Georgius); mögliche Attribute: Banner (rotes Kreuz auf weißem Feld), (rotes) Kreuz, Drachen, (weißes) Pferd, zerbrochene Lanze, Schild (mit Kreuz), Schwert
  • 11H(NICHOLAS OF TOLENTINO) Nikolaus von Tolentino, Augustinereremit; mögliche Attribute: Buch, Kruzifix (mit Lilien umwunden), Lilie, Korb mit Brotlaiben, zwei Tauben (auf einem Teller oder fortfliegend), Stern (auf der Brust)
  • 11H(SEBASTIAN)0 der Märtyrer Sebastian; mögliche Attribute: Pfeil(e), Bogen, Baumstamm - ein männlicher Heiliger, der in einer Gruppe dargestellt ist
  • 11H(LAURENCE) Laurentius von Rom, Märtyrer und Diakon; mögliche Attribute: Buch, Weihrauchgefäß, Kreuz, Dalmatika, Bratrost, Palme, Geldbörse (oder Kelch mit goldenen Münzen)
  • 11HH(CLARE OF MONTEFALCO) Heilige Klara von Montefalco
  • 11HH(AGNES) Agnes von Rom, jungfräuliche Märtyrerin; mögliche Attribute: Lamm, Ring
  • 11HH(APOLLONIA) Apollonia von Alexandrien, jungfräuliche Märtyrerin; mögliche Attribute: Buch, Krone, Palmwedel, Zahn in einer Zange
  • 11H(AUGUSTINE) Augustinus, Bischof von Hippo; mögliche Attribute: Pfeile in seiner Brust, Buch, Kind mit Löffel, brennendes Herz, Herz (von Pfeilen durchbohrt), Feder
  • 11G191 Engel als Kind(er) dargestellt
Sekundär
  • 48C161 Säule, Pfeiler (Architektur)

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Marquis Marc-René de Voyer d'Argenson (1722-1782), Paris
möglicherweiser Verkauf, 1763-65
...
möglicherweise Jean de Julliene (1686-1766), Paris
möglicherweise Verst. J. de Julliene, Paris (Remy, Julliot) an Vincent Donjeux für Fontanieu, 30. März-22. Mai (30. März) 1767 (Nr. 101)
...
möglicherweise Jean-Baptiste-Guillaume de Gevigney (1729-1802), Paris
möglicherweise Verst. Abbé Abbé de Gevigny, Paris, 18. Mai 1767
...
möglicherweise anon. Verst. Paris (Remy), 11. Februar 1782 (Nr. 18)
...
möglicherweise Johann Anton de Peters (1725-1795), Paris und Köln
möglicherweise Verst. Elisabeth Gouel de Villebrun, Paris (Lebrun, Remy) an den Kunsthändler Thomas-François Guérin (1767-1829), 5.-9. (5.) November 1787 (Nr. 27)

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

07.12.2022