Dorfmusikanten, Johann Conrad Seekatz
Johann Conrad Seekatz
Dorfmusikanten
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Verwandte Werke

Externe verwandte Werke

Vorzeichnung

Johann Conrad Seekatz: Vorzeichnung, Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln, Inv. Nr. Z 3703

Johann Conrad Seekatz

Dorfmusikanten, ca. 1764


Maße
28,5 x 44,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
1678
Erwerbung
Erworben 1922 als Schenkung von Fanny Herxheimer, geb. Livingston
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über die Erwerbung

Als „Löwensteins“ wanderte die Familie nach Amerika aus, als Millionäre namens Livingston kam sie 1870 zurück. Man bezog eine Villa an der Bockenheimer Chaussee und besaß die heute noch existierende Remise Ecke Ulmenstraße/Kettenhofweg. Die Tochter Fanny Livingston kam 1853 in Louisville (USA) zur Welt. Nach der Rückkehr der Familie nach Deutschland, heiratete Fanny den Sanitätsrat Dr. med. Salomon Herxheimer. Als dieser Spezialist für Haut- und Geschlechtskrankheiten 1899 starb, gründete sie die Sanitätsrat Dr. Salomon Herxheimersche Stiftung zur unentgeltlichen Behandlung von bedürftigen Hautkranken. Fanny starb 1922 in Frankfurt und hinterließ ebenso wie ihre Schwester Rose Livingston dem Städel ihre Bildersammlung.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Dorfmusikanten
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Unbezeichnet

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1922 als Schenkung von Fanny Herxheimer, geb. Livingston

Werkinhalt

Iconclass

Primär
  • 25I2 Dorf
  • 48CC72 Musiker - CC - im Freien
  • 48C756 Volksmusik, U-Musik, Straßenmusik
  • 48C75 musizieren; Musiker mit Instrument
  • 46A14 Bauern
  • 46AA14 Bauern - AA - Bäuerin, Bauersfrau
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Fanny Herxheimer, geb. Livingston (1853-1922), Frankfurt am Main
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1922.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

18.05.2022