Die Verstoßung der Hagar, Moritz Daniel Oppenheim
Moritz Daniel Oppenheim
Die Verstoßung der Hagar
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Moritz Daniel Oppenheim

Die Verstoßung der Hagar, 1826


Maße
87,6 x 68,6 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
1682
Erwerbung
Erworben 1922 als Schenkung aus Privatbesitz
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne, Raum 1

Texte

Über das Werk

Oppenheim war vor allem für seine Porträts bedeutender jüdischer Persönlichkeiten bekannt. Er malte aber auch Historienbilder, etwa diese Szene aus dem Alten Testament: Abraham verstößt die Magd Hagar und den gemeinsamen Sohn Ismael. Er tut dies auf Geheiß seiner Frau Sarah, die auf der rechten Seite mit dem gemeinsamen Sohn Isaak zu sehen ist. Oppenheim orientierte sich in seiner klaren, konturbetonten Malweise und dem religiösen Thema an der Kunst der „Nazarener“, die er in Rom kennengelernt hatte.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Verstoßung der Hagar
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: MOPPENHEIM (MO ligiert) / MDCCCXXVI.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
Public Domain
Erwerbung
Erworben 1922 als Schenkung aus Privatbesitz

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Literarische Quelle
  • Bibel, Altes Testament, Genesis 21,12-13

Iconclass

Primär
  • 7 Bibel
  • 31D14 erwachsener Mann
  • 31D15 erwachsene Frau
  • 31D112 Kind (unbestimmten Geschlechts)
  • 71C128 die Verstoßung Hagars und Ismaels (Genesis 21:9-21)
  • 11I62(ABRAHAM) Abraham (nicht im biblischen Kontext); mögliches Attribut: Messer
  • 11I63(HAGAR) Hagar (nicht im biblischen Kontext)
  • 71C2 die Geschichte von Isaak
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Moritz Daniel Oppenheim, Weimar
Verkauf an Caroline Rosamunde Hagenbruch, Weimar, Mai 1827
an ihre Tochter Charlotte Maria Schweitzer, geb. Hagenbruch, Weimar
...
M. Posen, Frankfurt am Main
...
Schenkung an das Städelsche Kunstinstitut, 1922.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

19.02.2024