Die Kaimauer, Max Beckmann
Max Beckmann
Die Kaimauer
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Max Beckmann

Die Kaimauer, 1936


Maße
41,0 x 80,5 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
2067
Erwerbung
Erworben 1959, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Mit dem Meer, dem Ursprung allen Lebens, fühlte sich Max Beckmann tief verbunden. Meterhohe, den Horizont verfinsternde Wellen mit schäumender Gischt zeugen von einer Urkraft des Elements. Trotzig bietet die Kaimauer dieser Naturgewalt Widerstand. Apokalyptisch anmutende Wolkenformationen verdecken den letzten roten Schimmer der untergehenden Sonne - vielleicht ein Zeichen der Schreckensherrschaft des Nationalsozialismus, die Beckmann nur ein Jahr später zu Emigration zwang und zu einer radikalen Wendung seines eigenen Lebens und zu jahrelanger Isolation führte.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Kaimauer
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: Beckmann 36

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Erwerbung
Erworben 1959, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv

Iconclass

Primär
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Max Beckmann (1884-1950), Berlin
vermutlich Geschenk an Minna Beckmann-Tube (1881-1964), Berlin, später Gauting bei München
Günther Franke, München
Henry Goverts (1892-1988), Hamburg, später Vaduz
Verst. R.N. Ketterer, Stuttgart an den Städelschen Museumsverein, Frankfurt am Main, 20. November 1959.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

Konservierung und Restaurierung

Zu diesem Werk liegt ein kunsttechnologischer Befund bzw. eine Dokumentation zu Konservierung und Restaurierung vor. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an .

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Letzter Import

20.05.2020