Die Gähnenden, Max Beckmann
Max Beckmann
Die Gähnenden
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Max Beckmann

Die Gähnenden, 1918

Blatt 7 aus: Gesichter, München: Marées Gesellschaft und Piper, 1919


Blatt
444 x 370 mm
Platte
308 x 255 mm
Material und Technik
Kaltnadel auf Vergépapier, Druck von der verstählten Platte
Inventarnummer
SG 3048
Objektnummer
SG 3048 D
Erwerbung
Erworben 1949 aus der Sammlung Ugi und Fridel Battenberg
Status
Kann im Studiensaal der Graphischen Sammlung vorgelegt werden (besondere Öffnungszeiten)

Texte

Über das Werk

1918 schuf Beckmann dieses ungewöhnliche Gesellschaftsporträt. Es zeigt den Künstler (oben Mitte) und seine Freunde, darunter Ugi Battenberg, nasebohrend, und seine Ehefrau Fridel (unten rechts). Die dicht über- und nebeneinandergestaffelten Köpfe sind ganz in der Fläche angeordnet; sie werden klaustrophobisch eng von Elementen eines bürgerlichen Zimmers gerahmt. Allein der Diener ist frei von jener Langeweile, die alle Gäste herzhaft gähnen lässt und jede Kommunikation zum Erliegen bringt. „Die Gähnenden“ ist dabei als Metapher auf Stumpfsinn und Apathie der Gesellschaft zu verstehen.

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024