Die Badenden, Maurice Denis
Maurice Denis
Die Badenden
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Maurice Denis

Die Badenden, 1907


Maße
129,5 x 196 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
SG 178
Erwerbung
Erworben 1910
Status
Ausgestellt, 1. Obergeschoss, Kunst der Moderne

Texte

Über das Werk

In zarten Farben hat der post-impressionistische Maler Maurice Denis eine Badeszene auf die Leinwand gebannt, die allerdings ein wenig steif und konstruiert wirkt. Sie soll aber auch nicht realistisch erscheinen, sondern einen Eindruck des Malers visuell nachvollziehbar machen: Durch die geknoteten Haare und die weißen Tücher, die die Frauen um ihre nackten Körper gelegt haben, wirken sie wie Göttinnen. Das Licht- und Schattenspiel ist in hellen Pastelltönen wiedergegeben, sodass die anmutigen Figuren wie entrückt erscheinen. Zusätzlich verleiht das kleine Mädchen in der Mitte der Badeszene eine natürliche Unschuld.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Die Badenden
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten: MAVRICE DENIS 1907

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
© Städel Museum, Frankfurt am Main, Foto: U. Edelmann
Erwerbung
Erworben 1910

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
  • 25H Landschaften
  • 31AA14 menschliche Figur mit idealen Proportionen; z.B. akademischer Akt - AA - weibliche Figur
  • 31D15 erwachsene Frau
  • 31D112 Kind (unbestimmten Geschlechts)
  • 25H2 Landschaften mit Gewässern (in der gemäßigten Zone), Seestücke
  • 31A545 ein Bad nehmen
  • 25H15 Wald
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
Maurice Denis, Saint-Germain-en-Laye
verkauft an die Stadt Frankfurt am Main, 1910.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

24.11.2020