Das Telefon, Uwe Lausen
Uwe Lausen
Das Telefon
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Uwe Lausen

Das Telefon, 1966


Maße
182,5 x 160,0 cm
Material und Technik
Kunstharzdispersion auf Leinwand
Inventarnummer
2514
Erwerbung
Erworben 2018 aus Mitteln des Städelkomitees 21. Jahrhundert, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Ausgeliehen

Texte

Über das Werk

Aus zwei Leinwänden zusammengesetzt sprengt Das Telefon die Grenzen des üblichen Bildformats. Vermutlich zeigt die Szenerie ein Gewaltverbrechen. Zwei Männer – einer stehend, der andere flehend am Boden – sind mit Blut bespritzt. Die großformatigen Teppich- und Wandmuster sind typisch für die Werke des Künstlers ab Mitte der 1960er-Jahre. Immer wieder verbindet Lausen das Motiv der „spießigen“ Wohnzimmeridylle mit abgründigen Gewalttaten: Für ihn gleichbedeutend mit der Doppelbödigkeit seiner Zeitgenossenschaft im Nachkriegsdeutschland zwischen Wirtschaftswunder und verdrängter nationalsozialistischer Vergangenheit.

Audio

  • 01:49
    Basisinformationen

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Das Telefon (Originaltitel)
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Kunstharzdispersion auf Leinwand
Material
Technik

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Bildrechte
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021
Erwerbung
Erworben 2018 aus Mitteln des Städelkomitees 21. Jahrhundert, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Iconclass

Primär
Sekundär
  • 41D2121 Jacke, Mantel
  • 41D231 Hosen, Hosenboden
  • 31A221 Kopf (als Teil des menschlichen Körpers)
  • 49D34 Viereck (in der Planimetrie, Geometrie)
  • 49D342(RHOMBUS) regelmäßiges Viereck: Rhombus, Raute
  • 49D32 Linie (in der Planimetrie, Geometrie)

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Letzte Aktualisierung

02.03.2021