Bordellszene, Braunschweiger Monogrammist
Braunschweiger Monogrammist
Bordellszene
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Braunschweiger Monogrammist

Bordellszene, ca. 1540 – 1550


Künstler
32,7 x 45,5 x min. 0,3 cm
Tiefe max
0,6 cm
Material und Technik
Mischtechnik auf Eichenholz
Inventarnummer
249
Erwerbung
Erworben 1816 als Teil der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel
Status
Ausgestellt, 2. Obergeschoss, Alte Meister, Raum 7

Texte

Über die Erwerbung

Zwar war das Sammeln von Kunst im Frankfurt des 18. Jahrhunderts in wohlhabenden bürgerlichen Kreise verbreitet, doch nur im Falle des Bankiers und Gewürzhändlers Johann Friedrich Städel (1728-1816) mündete die private Kunstsammlung in ein öffentlich zugängliches Kunstinstitut. Städel verfügte 1815 in seinem Testament, dass seine Sammlung „angehenden Künstlern und Liebhabern an bestimmten Tagen und Stunden unter gehöriger Aufsicht zum Gebrauch und Ansicht ganz frey und unentgeltlich geöffnet werde.“

Das Bordell-Bild ist ein typisches Werk jenes in Antwerpen im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts tätigen Malers, der den Notnamen Braunschweiger Monogrammist trägt. Sein Oeuvre bestimmen kleinformatige vielfigurige biblische Szenen sowie gesellschafts- wie kirchenkritische Darstellungen der „lockeren Gesellschaft“. In Städels Sammlung galt das Bild als Werk Hans Holbeins d. J. Der ausgeprägte genrehafte Charakter dürfte den Sammler zum Erwerb der Tafel bewogen haben.

Audio

  • Basisinformationen
    01:08
  • Fokus Frankfurt
    01:52

Werkdaten

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Letzte Aktualisierung

14.05.2024