Blumenstillleben, Jacob van Walscapelle
Jacob van Walscapelle
Blumenstillleben
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Jacob van Walscapelle

Blumenstillleben, 1677


Maße
71,0 x 58,0 cm
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Inventarnummer
617
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis von Johann Georg Grambs
Status
Ausgestellt, 2. Obergeschoss, Alte Meister

Texte

Über das Werk

Jacob van Walscapelle inszeniert einen üppigen Blumenstrauß und einige Früchte auf einem Steinpodest. Die Vergänglichkeit der Natur erkennt man an den weit geöffneten Blüten und den überreifen Früchten, an denen viele Insekten saugen, die den Verfallprozess beschleunigen. Dem gegenüber steht die Steinvase mit ihrem antiken, mythologischen Dekor, die die Dauerhaftigkeit menschlicher Kunstfertigkeit darstellen soll. Doch auch diese hält nicht ewig, wie die Risse und Altersspuren am Steinpodest als Symbol der Vergänglichkeit zeigen.

Werkdaten

Basisdaten

Titel
Blumenstillleben
Maler
Entstehungszeit
Stilrichtung
Objektart
Material und Technik
Öl auf Leinwand
Material
Technik
Beschriftung zum Zeitpunkt der Entstehung
Signiert und datiert unten rechts: Jacob van Walscapelle. 1677.

Eigentum und Erwerbung

Institution
Abteilung
Sammlung
Creditline
Städel Museum, Frankfurt am Main
Bildrechte
CC BY-SA 4.0 Städel Museum, Frankfurt am Main
Erwerbung
Erworben 1817 als Vermächtnis von Johann Georg Grambs

Werkinhalt

Motive und Bezüge

Motivgattung
Motiv
Dargestellte Personen
Assoziierte Personen und Institutionen

Iconclass

Primär
  • 41A671 Stillleben mit Pflanzen, Blumen und Früchten
  • 41A6711 Blumen in einer Vase
Sekundär

Forschung und Diskussion

Provenienz

Objektgeschichte
...
Johann Georg Grambs (Städel-Administrator
1756-1817), Frankfurt am Main
Vermächtnis an das Städelsche Kunstinstitut, Frankfurt am Main, 1817.

Informationen

Seit 2001 erforscht das Städel Museum systematisch die Herkunft aller Objekte, die während der NS-Zeit erworben wurden bzw. in diesem Zeitraum den Besitzer wechselten oder gewechselt haben könnten. Grundlage für diese Forschung bildet die 1998 auf der „Konferenz über Vermögenswerte aus der Zeit des Holocaust“ in Washington formulierte „Washingtoner Erklärung“ sowie die daran anschließende „Gemeinsame Erklärung“ von 1999.

Die Provenienzangaben basieren auf den zum Zeitpunkt ihrer digitalen Veröffentlichung ausgeforschten Quellen. Sie können sich jedoch durch neue Quellenfunde ändern. Daher wird die Provenienzforschung kontinuierlich durchgeführt und in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Die Provenienzangabe eines Objekts dokumentiert im Idealfall dessen Herkunft vom Zeitpunkt seiner Entstehung bis zu seinem Eingang in die Sammlung. Sie enthält – sofern bekannt – die folgenden Informationen:

  • Art der Erwerbung bzw. Art des Besitzerwechsels
  • Name und Wohnort des Besitzers
  • Datum des Besitzerwechsels

Die aufeinanderfolgenden Besitzvorgänge werden jeweils durch einen Absatz voneinander getrennt.

Lücken in der Überlieferung einer Provenienz werden durch den Platzhalter „ …“ dargestellt. Ungesicherte Informationen sind in eckige Klammern gesetzt.

Bei Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte an .

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Letzte Aktualisierung

24.11.2020