Bauernmädchen, August Sander
August Sander
Bauernmädchen
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August Sander

Bauernmädchen, ca. 1925 (Abzug 1980)


Blatt
27,4 x 20 cm
Gesamtmaß
29,3 x 21,6 cm
Material und Technik
Silbergelatine-Abzug auf Papier
Inventarnummer
St.F.2439
Erwerbung
Erworben 2013 mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Hessischen Kulturstiftung, Eigentum des Städelschen Museums-Vereins e.V.
Status
Nicht ausgestellt

Texte

Über das Werk

Die unter dem Titel Der Bauer zusammengefassten Porträts stehen am Beginn von August Sanders berühmtem Bildatlas Menschen des 20. Jahrhunderts . Wie fast alle Darstellungen dieser Gruppe werden die beiden Bauernmädchen im Freien und in Sonntagstracht gezeigt. Ein merkwürdiger Effekt entsteht, da sie das gleiche Kleid tragen und Saum sowie Ziernaht eine durchgehende Linie ausbilden. Eng beieinanderstehend, sind die Figuren kaum zu unterscheiden, wären da nicht die sich haltenden Hände, die gleichzeitig die Bildmitte markieren. Konformität und Solidarität – mit diesen zwei Begriffen scheint der Fotograf in der Aufnahme die Eigenschaften der Landbevölkerung zusammenzufassen.

Werkdaten

Werkinhalt

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Letzte Aktualisierung

07.06.2024